Arches National Park und Provo
9 05 2012Nachdem wir uns in einem überteuerten hippen Lädchen neben dem Motel zum Frühstück – allerdings leckeren! – Muffin und Sandwich gegönnt haben, ging’s los zum Arches National Park. Hier warten kecke Felsformationen, die sich allerorten durch Erosion hauptsächlich im Winter zu Bögen geformt haben. Schöne Fotomotive und ein paar kleine Walks haben uns glücklich gemacht.
Zum Mittag gab’s Subway-Sandwiches, zum x-ten Mal bereits mangels häufig annehmbarer Alternativen. Innerhalb von knapp vier Stunden sind wir in unserem Zielort Provo weiter im Norden, aber noch knapp südlich von Salt Lake City angekommen. Der Reiseführer behauptet, es sei eine Mormomen-Hauptstadt mit über 80% Gläubigen. Ich hatte schon Angst, im Rock rauszugehen, aber das hat sich als übertrieben herausgestellt. Alles ziemlich normal hier, fast schon bieder normal. So typisch amerikanisch irgendwie. An der Rezeption wurde ich dennoch gefragt „Just two adults?“. Denn wir sind hier als kinderloses Paar offenbar doch schon recht alt. Überall sehen wir Familien mit oft schön mehreren kleinen Kindern, wo die Eltern deutlich jünger sind als wir. Wirklich schöne, teilweise noch schneebedeckte Berge umgeben das Städtchen, alles erscheint sehr gepflegt, dennoch hat die Stadt eher wenig Highlights zu bieten. Das Shopping-Center war wie ausgestorben. Dafür haben wir noch die Entdeckung des Urlaubs gemacht, was unser leibliches Wohl betrifft: Sizzler’s. Hier gibt’s eine Salad Bar, die neben Nachos, Obst, tollem Salat, auch noch Suppen, Spaghetti und Dessert zu bieten hat. Ich war begeistert. Es ist eine Kette und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal hier.






Archie

Aussicht in Provo

Hotel in Provo
Jep, Provo gilt als Mormonenstadt schlechthin. Weiter so, ihr zwei, die Landschaften sehen ja super aus.